Käfersucht

Käfersucht

Uriel ist aus dem Kosovo. Wie sich herausstellt, musste er nach der Folter durch die Serben fliehen. Als er ein junges Mädchen trifft, kommt es im Dialog zur Betrachtung seines bisherigen Lebens: Liebe zu einer Frau, politischer Widerstand, Folter, Flucht. Während immer wieder Käfer auftauchen, diese mehr und mehr werden, rollt sich langsam Uriel´s Geschichte auf.

Schauspiel:
Benedikt Gudenus
Yvonne Laussermayer

Bühne: Veronika Lassenberger

Regie: Svetlana Schwin

Text: Sophie Reyer

 

2009 BGII Benedikt Gudenus (AT)
Benedikt absolvierte 2007 sein Studium an der Schauspielschule Krauss. Darauf folgten zahlreiche Engagements in u.a. 3raumtheater, Theater Spielraum, Sommerfestspiele Reichenau. Auch wirkte er bei Filmproduktionen mit, z.B. in Seelen im Feuer, ZDF, als Knecht und in verschiedenen Kurzfilmen für SAE Studenten. Zu seinen Interessen gehören Akrobatik, Maultrommel, Capoeira, Geschichte und Philosophie.

 

 

 

 

image1Yvonne Laussermayer (AT)
Yvonne erhielt ihre Ausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien, welche sie 2011 abschloss. Noch während ihrer Ausbildung wurde sie am Theater Spielraum für die Rolle der Anita in Tankred Dorsts Stück „Herr Paul“ engagiert. Es folgten zahlreiche weitere Zusammenarbeiten mit dem Theater Spielraum u.a. „Medea“ (Euripides), „Schuld und Sühne“ (Dostojewski). Zuletzt war sie dort als Eglé in „Der Streit“ von Marivaux zu sehen. 2015 gründete sie gemeinsam mit Peter Pausz den Kulturverein Butterflights, mit dem sie zurzeit intensiv an der Realisierung ihres ersten Projekts arbeitet. Im August 2015 folgte sie einer Einladung  der Royal Academy of dramatic Arts nach London um dort gemeinsam mit Theatergrößen wie Vivian Munn und April Pierrot zu arbeiten.
 
 

veronika lassenbergerVeronika Lassenberger (AT)
Geboren 1985. Aufgewachsen im kärntnerischen Wolfsberg. 2003 Studium der Theater-, Film und
Medienwissenschaft (TFM) in Wien. 2007/2008 Selbständige Tätigkeiten als Lichtgestalterin und
Lichttechnikerin unter anderem im Schubertheater Wien, Theater k.l.a.s. und Theater Kosmos Bregenz. 2008 Beginn des Studium der Theatertechnik in Berlin. 2010 Produktionsleitung bei mty –Theatertechnik Shakespeare‘s Timon von Athen ( Regie: Agnessa Nefjodov) und Abschluss des Studium der TFM in Wien. Weiter selbstständige Tätigkeiten als Theatertechnikerin am Festspielhaus Hellerau Dresden, Hamakom Theater im Nestroyhof, Schauspielhaus Wien, Garage X Wien. 2013 Abschluss des Studiums der Theatertechnik und selbstständige Tätigkeiten als Assistenz der Technischen Leitung beim Impulstanzfestival International Dance Festival Wien und als Technikerin im MuTh Konzertsaal der Wr. Sängerknaben. Seit Mai 2014 Bühnenbildassistenz und Mitarbeiterin im technischen Betriebsbüro des Theater in der Josefstadt Wien.

Foto am 11.08.13 um 19.09Sveta Schwin (RU/D)
In Krasnoturjinsk am Ural geboren. Studium der Darstellenden Kunst in Bremen, Theaterwissenschaft und Philosophie in Wien. Arbeitet als freischaffende Theaterregisseurin (u.a. Dschungel Wien, Palais Kabelwerk, Stromboli in Hall) und Lichttechnikerin/Lichtgestalterin (Wiener Festwochen, ImPulsTanz, liquid loft, sirene Operntheater uvm.) in Wien. Das Stück „Pietro Pizzi“, bei dem sie Regie führte, gewann den Jungwild Förderpreis und ist auch zum Träger vom STELLA-Preis 2013 geworden.
Als Regisseurin hat sie eine jahrelange Zusammenarbeit mit der ausgezeichneten Autorin Sophie Reyer: „schon wieder nicht mehr“ (2009), „Mann am Mond“, „Frau am Mond“ (2010). 2012 entsteht die Arbeit „Brief an Papa“, ein Stück frei nach Texten von Sophie Reyer, bei dem Svetlana für Regie, Bühnenbild und Licht verantwortlich ist. Am 20. Juni 2012 hat es als Eigenproduktion von Palais Kabelwerk Premiere und feierte im Oktober 2012 eine Wiederaufnahme.
2012 nimmt Svetlana an der Schreibklasse vom Schauspielhaus Wien teil, um ein Theaterstück über die Kunstfigur Elena zu erarbeiten. Im November 2012 wird das entstandene Stück „Die Liebe macht ins Bett“ in Form einer szenischen Lesung vorgetragen. Derzeit entsteht ein zweites Stück über die Elena.
Vom 5-6. Juni war ihre Performance stilles Leben im Rahmen von  Entropie im Tanzquartier Wien zu sehen.
 
Sophie Reyer

Sophie Reyer
geboren 1984 in Wien. Theaterexte “vogelglück”, “baumleberliebe”, “hundpfarrer” und “Anna und der Wulian” (S. Fischer- Verlag). Studium “Drehbuch und Filmregie” an der Kunsthochschule für Medien Köln seit 2011.Buchprämie des Bmukk für “flug (spuren)” (2012). Literaturpreis der Stadt Graz 2013. 2013 “käfersucht” bei S. Fischer. 2013 Preis “Nah dran!” für das Kindertheaterstück “Anna und der Wulian”

2014 Uraufführung “Anna und der Wulian” an der badischen Landesbühne.